Aktuelle Aktionen zur Situation der Menschenrechte in El Salvador

 

In der ersten Dezember-Woche 2019 hielt sich die Interamerikanische Menschenrechtskommission in El Salvador auf, um die Situation der Menschenrechte vor Ort zu prüfen und mit Behörden und Menschenrechtsorganisationen zu sprechen. Der Bericht wird noch einige Zeit auf sich warten lassen, aber hier schon mal eine Pressemeldung von Amnesty International:

El Salvador: Nach dem Besuch der Interamerikanischen Menschenrechtskommission muss die Regierung wichtige Veränderungen vornehmen, um die Menschenrechte zu gewährleisten
Pressemitteilung, 05. Dezember 2019

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Link zum Original (englisch, französisch, spanisch, arabisch) in der internationalen Website von Amnesty International

Am 24. Juni 2019 traf sich eine Delegation von Amnesty International mit dem neuen Präsidenten von El Salvador, Nayib Bukele, um mit ihm die Menschenrechtssituation zu diskutieren. Der Präsident machte dabei weitreichende Versprechungen, die Menschenrechte zu respektieren und Maßnahmen für ihre Umsetzung zu ergreifen. Hier finden Sie das

El Salvador: Memorandum an den Präsidenten
Erste Menschenrechtsempfehlungen an die neue Regierung
AI-Index: AMR 29/0546/2019, 24. Juni 2019

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Link zum Original (englisch, spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Gegenwärtig engagiert sich Amnesty International vor allem in zwei Bereichen:

  • Amnesty International macht auf die Ursachen der Flucht von Tausenden von Menschen aus den zentralamerikanischen Ländern El Salvador, Honduras und Guatemala aufmerksam, die in kriegsartiger Gewalt von kriminellen Banden und durch Sicherheitskräfte liegen. Jeder Einwohner ist gefährdet, insbesondere aber Frauen, Kinder und LGTBI. Das Niveau der Abschiebungen von Flüchtlingen aus Mexiko und aus den USA zurück in ihre Heimatländer hat sehr stark zugenommen - ebenso aber auch die Gefahr für die Menschen, die zurückgeschoben werden: Die Staaten unternehmen nichts, um sie vor Übergriffen und Ermordung zu schützen.
    Aktuelle Aktionen dazu finden Sie auf der Seite Flucht vor Gewalt.

 

  • Amnesty International setzt sich für die Freilassung der Frauen ein, die aufgrund von Fehl- oder Totgeburten zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden sind.
    In diesem Zusammenhang fordert Amnesty International die Abschaffung des absoluten Abtreibungsverbotes, wenn durch eine Schwangerschaft das Leben und die Gesundheit der Mutter gefährdet ist, wenn die Schwangerschaft durch eine Vergewaltigung entstanden ist oder wenn der Fötus nicht lebensfähig ist.
    Aktuelle Aktionen dazu finden Sie auf der Seite Abtreibungsverbot.

 

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