Frauenrechte

Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen sind weit verbreitet. El Salvador hat eine der höchsten Frauenmordraten der Welt; nur in sehr seltenen Fällen wird ein Täter vor Gericht gestellt. Nach einer Studie des staatlichen Frauenentwicklungsinstituts ISDEMU (Instituto Salvadoreño para el Desarrollo de la Mujer) aus dem Jahr 2010 ereignen sich Morde, Vergewaltigungen und Mißhandlungen von Frauen vor allem im familiären Umfeld. Die Frauenorganisation ORMUSA berichtet von ca. 25.000 vergewaltigten und mißhandelten Frauen jährlich – und auch Schwangerschaften aufgrund von Vergewaltigungen unterliegen einem rigorosen Abtreibungsverbot, das einen Schwangerschaftsabbruch in allen Fällen unter Strafe stellt. Frauen, die keinen anderen Ausweg wissen, sind auf Kurpfuscherinnen angewiesen, mit sehr hohen Risiken für ihre eigene Gesundheit. Mehrere Dutzend Frauen wurden nach Fehlgeburten inhaftiert und unter dem Vorwurf der Abtreibung zu langjährigen Haftstrafen verurteilt.

Hier finden Sie Fallbeschreibungen und Dokumente von Amnesty International:

El Salvador: Gericht lässt Frau nicht frei, die seit einer Totgeburt ungerechtfertigterweise in Haft ist
Pressemeldung, 8. Dezember 2017

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Briefe gegen das Vergessen: Teodora del Carmen Vásquez
September 2017

Link zur Aktion in der deutschen Website von Amnesty International

 

El Salvador Urgent Action: 30 Jahre Haft nach Totgeburt
UA-Nr.: UA 098/2017-1
AI-Index: AMR 29/6727/2017, 13. Juli 2017

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El Salvador: Opfer von Vergewaltigung aufgrund des extremen Abtreibungsgesetzes zu 30 Jahren Haft verurteilt
Pressemitteilung, 6. Juli 2017

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El Salvador: Entscheidende Gelegenheit, der absoluten Kriminalisierung von Abtreibung ein Ende zu setzen
Pressemeldung, 8. Mai 2017

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El Salvador: Gesetzgeber soll Abtreibung entkriminalisieren
UA-Nr.: 098/2017
AI-Index: AMR 29/6129/2017, 28. April 2017

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Interview mit Teodora,
ai-journal 04-05/2017, März 2017

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Briefe gegen das Vergessen: Teodora del Carmen Vásquez
Informationen zum Fall, Stand Dezember 2016. Aktion in der deutschen Sektion von Amnesty International
Appellbrief in deutsch
Appelbrief in englisch

 

El Salvador: Ein Besuch von Amnesty International um die Arbeit zu sexuellen und reproduktiven Rechten zu stärken
Pressemeldung, 29. November 2016

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El Salvador: Untragbarer Vorschlag zur Verlängerung von Haftstrafen für Frauen, die der Abtreibung beschuldigt werden
Pressemeldung, 12. Juli 2016

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Link zum Original (englisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

El Salvador: Rechtsmittel gegen Freilassung eingelegt
UA-Nr. 127/2016-1
AI-Index: AMR 29/4307/2016, 01. Juli 2016

Link zur deutschen Fassung in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International
Link zum Original (englisch / spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

El Salvador: Hunderttausende fordern Freilassung von Teodora de Vásquez
AI-Index: AMR 29/4359/2016, 29. Juni 2016

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Link zum spanischen Original in der internationalen Website von Amnesty International

 

Im Juni 2016 findet in Santo Domingo, Dominikanische Republik, die 46. Generalversammlung der Organisation Amerikanischer Staaten statt. Amnesty International hat seine Anliegen und Forderungen zur Beseitigung aller Formen der Gewalt gegen Frauen zusammengefasst:
Anliegen von Amnesty International an die Präsidenten und Regierungschefs der Staaten Amerikas

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El Salvador: Drohendes Verfahren
UA Nr. 127/2016
AI-Index: AMR 29/4106/2016, 27. Mai 2016

Link zur deutschen Fassung in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International
Link zum Original (englisch / spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

El Salvador: María Teresa dankt ihren UnterstützerInnen nach der Freilassung aus dem Gefängnis
Blogartikel von Maria Teresa Rivera im Blog von Amnesty International, 26. Mai 2016

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Link zum Original (englisch / spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

El Salvador: Die Freilassung einer Frau, die nach einer Fehlgeburt im Gefängnis war, ist ein Sieg für die Menschenrechte
Pressemitteilung, 20. Mai 2016

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El Salvador: Nach Fehlgeburten in Haft
von Karen Javorski, 6. Mai 2016

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Action for Teodora
Film über Teodora und ihre Geschichte
19. April 2016

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Lateinamerika: Frauen bei Gesundheitsversorgung diskriminiert
Amnesty zum Weltfrauentag am 8. März 2016

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#TeodoraLibre - Mensajes de Solidaridad
Solidaritätsbekundungen an Teodora, gesammelt von Amnesty International auf Tumblr
Dezember 2015 - Februar 2016

 

El Salvador: Release Teodora, jailed after suffering a still-birth
Online-Petition, 7. März 2016

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Amerika: Gesundheitsvorsorge als Lotteriespiel gefährdet das Leben Tausender
Pressemitteilung, 7. März 2016

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The State as a Catalyst for Violence against Women

AI-Index: AMR 01/3388/2016, 7. März 2016

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MenschenrechtsverteidigerInnen im Visier! Einsatz für sexuelle und reproduktive Rechte in Amerika
AI-Index: AMR 01/2775/2015, 9. Dezember 2015

Zusammenfassung: Der vorliegende Bericht beschreibt die Situation von Aktivistinnen, die sich in Ecuador, El Salvador, Mexiko, Paraguay, Peru und Uruguay für sexuelle und reproduktive Rechte von Frauen einsetzen. Das anhaltend hohe Maß an Gewalt gegen Frauen und gegen Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transsexuelle und Intersexuelle (LGTBI) wirkt sich auch auf diejenigen aus, die sich für Verteidigung und Schutz von sexuellen und reproduktiven Rechten von Frauen und für das Recht auf Nicht-Diskriminierung wegen sexueller Orientierung und Geschlechtsidentität von LGTBI einsetzen.

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El Salvador - Sara García: „Sie bezeichnen uns als Mörderinnen und Terroristinnen“
Auszug aus einem Feature vom 9. Dezember 2015

Zusammenfassung: Seit der Strafrechtsänderung im Jahre 1998 sind Abtreibungen in El Salvador strikt verboten. Sara García, Mitglied der Gruppe "Agrupación Ciudadana por la Descriminalisación del Aborto en El Salvador" (Vereinigung für die Entkriminalisierung von Abtreibung in El Salvador) beschreibt ihre Motivation, sich für sexuelle und reproduktive Rechte der Frauen in El Salvador einzusetzen, aber auch über die Gefahren, die ihre Arbeit mit sich bringt.

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El Salvador: Teodora del Carmen Vásquez: 30 Jahre Haft für eine Fehlgeburt
Appellfall beim Briefmarathon 2015 von Amnesty International

Zusammenfassung: Gegen Teodora del Carmen Vásquez wurde nach einer Fehlgeburt der Vorwurf einer illegalen Abtreibung erhoben und eine 30-jährige Haftstrafe verhängt. Der Briefmarathon 2015 hat ihren Fall aufgegriffen.

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Abtreibung in El Salvador: Die schmale Grenze zwischen Ärzten und Polizisten
Blogbeitrag, 1. Dezember 2015

Zusammenfassung: In El Salvador wird von Ärzten erwartet, dass sie Patientinnen beim geringsten Verdacht einer Abtreibung anzeigen. Eine Vorgabe, die klar gegen die ärztliche Schweigepflicht verstößt. Diese Politik führt zu einem Klima der Angst und Misstrauen unter dem ärztlichen Personal. Die Hauptleidtragenden sind jedoch Frauen aus armen Verhältnissen, bei denen es während der Schwangerschaft zu Komplikationen kommt.

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Zerrissene Familien, zerrissene Bande
El Salvador: Wegen Schwangerschaftskomplikationen inhaftierte Frauen und die Auswirkungen auf ihre Familien
Bericht vom 30. November 2015

Zusammenfassung: Anhand der Zeugenaussagen von Teodora, María Teresa und "Berta" (Pseudonym) werden die ungerechten Gerichtsverfahren gegen Frauen, denen eine illegale Abtreibung vorgeworfen wird, und deren Inhaftierungen beschrieben. Zudem wird berichtet, welche negativen Auswirkungen die Inhaftierungen auf alle Familienmitglieder, vor allem Kinder, haben.

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El Salvador's absolutes Abtreibungsverbot verurteilt Kinder und Familien zu schwerem Leid und zu Armut
Presseerklärung, 30. November 2015

Zusammenfassung: Das absolute Abtreibungsverbot hat verheerende Auswirkungen auf das Leben vieler Kinder, deren Mütter nach Fehlgeburten oder Schwangerschaftskomplikationen ins Gefängnis kommen. Das Einkommen der Mütter fehlt, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren. Sie wachsen bei Familienangehörigen auf, deren eigenes Auskommen damit belastet wird. Zudem verletzt die Trennung von Mutter und Kind das Wohl des Kindes.

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Mediziner mahnen Regierungen: Abtreibung ist kein Verbrechen!
AI-Bericht, 20. November 2015

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El Salvador's absolutes Abtreibungsverbot: Die Fakten
Presseerklärung, 05. November 2015

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Fehlgeburten sind kein Verbrechen!
Video von Amnesty International Deutschland

 

El Salvador: Sexuelle und Reproduktive Rechte wahren!
Artikel in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International, 24. Juni 2015

 

Hunderttausende schließen sich dem Kampf gegen das absolute Abtreibungsverbot in El Salvador an
Pressemitteilung vom 22. April 2015

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El Salvador darf den Aufruf der Vereinten Nationen zur Aufhebung des Abtreibungsverbotes nicht zurückweisen
Presse-Informationen, 18. März 2015

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El Salvador: Sieg für die Gerechtigkeit
ai-journal, 27. Januar 2015

 

El Salvador: Guadalupe begnadigt
Weitere Informationen zu Urgent Action 14/15
AI-Index AMR 29/002/2015, 23. Januar 2015

Zusammenfassung: In diesem Update zur Urgent Action 14/15 wird berichtet, dass Guadalupe, eine der 17 Frauen, die in El Salvador nach Fehlgeburten wegen Schwangerschaftsabbruchs zu Haftstrafen verurteilt wurden, von der gesetzgebenden Versammlung mit knapper Mehrheit begnadigt wurde. Guadalupe war 2007 als 18-Jährige nach einer Fehlgeburt zu 30 Jahren Haft wegen Mordes verurteilt worden. Schwangerschaftsabbruch ist in El Salvador unter allen Umständen verboten und strafbar.

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El Salvador: Die Begnadigung einer Frau, die wegen einer Fehlgeburt in Haft war, ist ein Triumph für Gerechtigkeit
Presseerklärung, 22. Januar 2015

Zusammenfassung: In der vorliegenden Presseerklärung nennt Amnesty International die Begnadigung von Guadalupe, die nach einer Fehlgeburt 2007 zu einer 30-jährigen Haftstrafe verurteilt worden war, durch das salvadorianische Parlament einen Triumph für Gerechtigkeit. Amnesty International fordert die salvadorianischen Behörden zudem auf, die Urteile gegen alle Frauen zu überprüfen, die aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen in Haft sind, und die Kriminalisierung von Frauen und Mädchen sowie das absolute Abtreibungsverbot zu beenden.

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Widerstand gegen das absolute Abtreibungsverbot in El Salvador
Beitrag im Blog von Amnesty International LiveWire vom 21. Januar 2015

Zusammenfassung: In dem vorliegenden Beitrag erläutert Morena Herrera, eine der Hauptanwältinnen von Guadelupe, die von den salvadorianischen Behörden begnadigt wurde, warum das absolute Abtreibungsverbot in El Salvador aufgehoben werden muss. In El Salvador können auch Fehlgeburten zu Anklagen führen und im schlimmsten Fall zur Verurteilung wegen Mordes mit drakonischen Haftstrafen. Gerade für junge Mädchen und Frauen gibt es keine adäquate sexuelle Aufklärung und nur begrenzten Zugang zu Verhütungsmitteln; unerwünschte Schwangerschaften werden damit zu einem persönlichen Drama und sind nicht selten Ursache von Selbstmorden.

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El Salvador muss eine "schreckliche Ungerechtigkeit" rückgängig machen und die Frau freilassen, die aufgrund einer Fehlgeburt in Haft ist
Presseerklärung, 21. Januar 2015

Zusammenfassung: In der vorliegenden Presseerklärung fordert Amnesty International das Parlament in El Salvador auf, Guadalupe, die nach einer Fehlgeburt zu einer 30-jährigen Haftstrafe verurteilt worden war, bei der heutigen Abstimmung zu begnadigen. Sie war 2007 im Alter von 18 Jahren inhaftiert worden, weil die Behörden vermuteten, dass sie ihre Schwangerschaft aktiv selbst beendet haben könnte. „Guadalupe“ ist eine von 17 Frauen, die Haftstrafen von bis zu 40 Jahren aufgrund von Anklagen im Zusammenhang mit Schwangerschaften und fehlerhaften Strafermittlungen und Prozessen verbüßen. Sie alle stammen aus armen und benachteiligten Lebensumständen.

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Urgent Action: 17 Frauen wegen Fehlgeburten inhaftiert - begnadigen!
AI-Index 29/001/2015, 20. Januar 2015

Zusammenfassung: In der vorliegenden Urgent Action wird die Begnadigung von 17 Frauen gefordert, die im Zusammenhang mit medizinischen Komplikationen im Verlauf ihrer Schwangerschaft beziehungsweise Fehlgeburten in Haft sitzen. Sie waren der Abtreibung bezichtigt und wegen Mordes verurteilt worden; in El Salvador sind Schwangerschaftsabbrüche unter allen Umständen verboten. Die 17 Frauen hatten im April 2014 ein Gnadengesuch (indulto) eingereicht, nachdem sie in unfairen und fehlerhaften Verfahren zu langjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden waren.

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El Salvador sollte die Frauen freilassen, die aufgrund von Schwangerschaftskomplikationen inhaftiert sind
Presseerklärung vom 15. Januar 2015

Zusammenfassung: In der vorliegenden Presseerklärung fordert Amnesty International die salvadorianischen Behörden im Vorfeld einer Parlamentsabstimmung zum Thema auf, Guadalupe, die seit einer Fehlgeburt im Jahr 2007 inhaftiert war, freizulassen. Guadalupe war mit 18 Jahren verhaftet worden, weil sie verdächtigt wurde, eine Abtreibung vorgenommen zu haben, was in El Salvador unter allen Umständen verboten ist.

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In Solidarität mit den Frauen und Mädchen in El Salvador am Tag der Menschenrechte
Öffentliche Erklärung vom 10. Dezember 2014
AI-Index: AMR 29/009/2014

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El Salvadors absolutes Abtreibungsverbot aufheben!
Video auf Youtube

 

Auf Leben und Tod
Gewalt gegen Frauen in El Salvador
Faltblatt

 

40 Jahre Gefängnis für eine Fehlgeburt
Plakat zur Kampagne von Amnesty International

 

El Salvador: Länder drängen auf Änderung der repressiven Abtreibungsgesetze
Pressemitteilung vom 28. Oktober 2014

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Link zum Original (englisch / spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Auf Leben und Tod
AI-Journal Oktober 2014

Link zum Original in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International

 

El Salvador: Abtreibungsverbot führt zum Tod hunderter Frauen und Mädchen
Auch Kinder und Opfer von Vergewaltigungen müssen Schwangerschaften austragen
Presseerklärung vom 25. September 2014

Link zum Volltext in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International
Link zur Presseerklärung (englisch, französisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Am Rande des Todes. Gewalt gegen Frauen und das Abtreibungsverbot in El Salvador
AI-Index: AMR 29/003/2014, 25. September 2014

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Link zum Original (englisch, spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Auf Leben und Tod
Gewalt gegen Frauen und die Kriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen in El Salvador
Zusammenfassung des Berichtes "On the brink of death" vom 25. September 2014
AI-Index: AMR 29/004/2014

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Link zum Original (englisch, spanisch, portugiesisch, französisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Twelve facts about the abortion ban in El Salvador
Presseerklärung, 25. September 2014

Link zum Original (englisch, spanisch, französisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

"Hexenjagd auf arme Frauen"

Artikel im AI-Newsletter The Wire, September/October 2014, Vol. 44, Issue 005, Seiten 8-9
AI-Index: NWS 21/005/2014, 1. September 2014

Zusammenfassung: Interview mit einem der Rechtsanwälte, die sich für die Freilassung von 17 Frauen einsetzen, die nach Fehlgeburten wegen angeblicher Abtreibungen zu langjährigen Haftstrafen verurteilt wurden.

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Link zum Original (englisch, französisch, arabisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

El Salvador: Offener Brief an den Obersten Gerichtshof von El Salvador
Inhaftierung von 17 Frauen ist Anlass für ernsthafte Besorgnis
AI-Index: AMR 29/002/2014, 12. August 2014

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"Gebt Frauen die Behandlung, die sie brauchen, und lasst andere Frauen nicht so leiden wie mich"
Auszug aus dem Dokument "My life. my health, my education, my choice, my futere, my body, my rights"
AI-Index: ACT 35/001/2014, 6. März 2014

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"Ich bewundere Beatriz - welch eine starke Frau"
The Wire, Januar / Februar 2014. Vol. 44, Nr. 001, Seite 8 - 9
AI-Index NWS 21/001/2014, 7. Januar 2014

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Amnesty International: Die Entkriminalisierung von Abtreibung in Lateinamerika und in der Karibik ist eine Verpflichtung auf das Recht auf Leben und Gleichbehandlung ebenso wie ein Gebot der Menschenrechte
Öffentliche Erklärung
AI-Index: AMR 01/03/2013, 27. September 2013

Zusammenfassung: Am 28. September 2013 unterschrieben 38 Regierungen Lateinamerikas und der Karibik in Uruguay das so genannte Abkommen von Montevideo, in dem sie sich verpflichten, unsicheren Abtreibungen vorzubeugen, Voraussetzungen zu schaffen, diese durch Aufklärung nach Möglichkeit zu vermeiden und Frauen im Fallen ungewollter und inakzeptabler Schwangerschaften zu unterstützen und zu betreuen.

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Urgent Action: Beatriz außer Lebensgefahr
UA-Nr.: UA-093/2013-5
AI-Index: AMR 29/007/2013, 7. Juni 2013

Zusammenfassung: Am 3. Juni griff die salvadorianische Regierung endlich ein und rettete das Leben von Beatriz. Sie durfte einen Kaiserschnitt vornehmen lassen und befindet sich derzeit zur Genesung im Krankenhaus. Wie von den ÄrztInnen prognostiziert, fehlten dem Fötus große Teile des Gehirns und des Schädels, und er überlebte nur wenige Stunden.

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El Salvador: Beatriz außer Lebensgefahr
Pressemitteilung
AI-Index: PRE 01/264/2013, 4. Juni 2013

Zusammenfassung: Nachdem Beatriz nach langem Ringen nun endlich außer Lebensgefahr ist, betont Amnesty International erneut, dass die salvadorianische Regierung unverzüglich handeln und das absolute Abtreibungsverbot abschaffen muss, um die Gesetzgebung von El Salvador den internationalen Menschenrechtsstandards anzupassen.

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El Salvador: Die Regierung muss sofort handeln und das Leben der jungen Frau retten
Pressemitteilung
AI-Index: PRE 01/256/2013, 31. Mai 2013

Zusammenfassung: Die salvadorianische Gesundheitsministerin kündigt an, die Ärzte im Fall Beatriz zu unterstützen und es ihnen zu ermöglichen, den nötigen Eingriff straffrei vorzunehme

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Urgent Action: Regierung muss schwangere Beatriz retten
UA-Nr.: UA-093/2013-4
AI-Index: AMR 29/006/2013, 31. Mai 2013

Zusammenfassung: Nachdem die Verfassungskammer des Obersten Gerichtshofs von El Salvador einer Abtreibung aus medizinischen Gründen im Fall Beatriz nicht zustimmte, ordnete der Interamerikanische Gerichtshof für Menschenrechte Schutzmaßnahmen für Beatriz an. Daraufhin erklärte die salvadorianische Gesundheitsministerin, dass Beatriz sich den nötigen Untersuchungen unterziehen dürfe.

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El Salvador: "Beschämende" Gerichtsentscheidung legt das Leben von Beatriz in die Hand der Regierung
Presseerklärung
AI-Index: PRE 01/252/2013, 30. Mai 2013

Zusammenfassung: Nachdem die Verfassungskammer des Obersten Gerichtshofs von El Salvador einer Abtreibung aus medizinischen Gründen im Fall Beatriz nicht zustimmte, fordert Amnesty International die Salvadorianische Regierung eindringlich dazu auf, ihrer Verantwortung gegenüber Beatriz, deren Gesundheit und Leben akut bedroht sind, gerecht zu werden.

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El Salvador: Der Oberste Gerichtshof spielt mit dem Leben einer jungen Mutter
Pressemeldung
17. Mai 2013

Zusammenfassung: Erneut verschiebt der Oberste Gerichtshof von El Salvador die dringend erwartete Entscheidung darüber, ob die 22-jährige Beatriz, die im 5. Monat schwanger ist und für die diese Schwangerschaft ein akutes Überlebensrisiko darstellt, eine Abtreibung vornehmen lassen darf.

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Urgent Action: Schwangere weiter in Lebensgefahr
UA-Nr.: UA-093/2013-3
AI-Index: AMR 29/005/2013, 15. Mai 2013

Zusammenfassung: Beatriz ist mittlerweile in der 23. Schwangerschaftswoche und nach wie vor zeigt der salvadorianische Staat keinerlei Bereitschaft, den für sie lebensnotwendigen Schwangerschaftsabbruch zu genehmigen.

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El Salvador: "Wir wollen nicht, dass Beatriz stirbt, so einfach ist das"
AI-Index: AMR 29/004/2013, 9. Mai 2013

Zusammenfassung: Dennis Muñoz, einer von Beatriz’ Anwälten, spricht mit Amnesty International über die aktuelle Situation von Beatriz.

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Urgent Action: Schutzmaßnahmen für schwangere Frau angemahnt
UA-Nr.: UA-093/2013-2
AI-Index: AMR 29/003/2013, 1. Mai 2013

Zusammenfassung: Die Regierung von El Salvador muss umgehend handeln, um das Leben von Beatriz zu schützen: die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat ihr am 29. April Schutzmaßnahmen zugesichert und El Salvador damit aufgefordert, Beatriz in Übereinstimmung mit ihren Wünschen innerhalb von 72 Stunden die medizinische Behandlung zu gewähren, zu der ihr ihre ÄrztInnen raten. Die Regierung hat dies bislang aber nicht getan.

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El Salvador muss das Leben einer schwangeren Frau retten
Pressemitteilung
AI-Index: PRE 01/211/2013, 1. Mai 2013

Zusammenfassung: Die im 5. Monat schwangere Beatriz wartet immer noch vergebens auf eine Reaktion der salvadorianischen Regierung, die es den ÄrztInnen erlaubt, die für sie lebensnotwendige Abtreibung durchzuführen.

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Urgent Action: Frau darf trotz Lebensgefahr weiterhin nicht abtreiben
UA-Nr.: UA-093/2013-1
AI-Index: AMR 29/002/2013, 24. April 2013

Zusammenfassung: Der 22-jährigen Beatriz wird in El Salvador nach wie vor der lebensrettende Abbruch ihrer Risikoschwangerschaft verweigert. Die Adressaten für Appellschreiben sind aktualisiert worden, um weiteren Druck auf die Behörden auszuüben. Die Gefahr für das Leben von Beatriz nimmt mit jedem Tag zu.

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Urgent Action: Frau wird medizinischer Eingriff verweigert
UA-Nr.: UA-093/2013
AI-Index: AMR 29/001/2013, 15. April 2013

Zusammenfassung: Die 22-jährige Beatriz ist schwanger, es handelt sich jedoch um eine Risikoschwangerschaft, die ihr Leben in Gefahr bringt, da sie an der Autoimmunkrankheit Lupus erythematodes leidet, bei der das Immunsystem das eigene Gewebe angreift. Beatriz hat noch weitere Krankheiten, wie z.B. ein Nierenleiden, das mit ihrer Autoimmunkrankheit in Zusammenhang steht. Die Behörden von El Salvador verweigern ihr den lebensrettenden medizinischen Eingriff und setzen sie damit grausamer, unmenschlicher und erniedrigender Behandlung aus.

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Link zum Original (englisch, spanisch, französisch) auf der internationalen Website von Amnesty International

 

Urgent Action: Frau nach Abtreibung misshandelt
UA-Nr.: UA-316/2012
AI-Index: AMR 29/007/2012, 25. Oktober 2012

Zusammenfassung: „Mery“, eine 27-jährige Frau aus El Salvador, wird nach einem Abtreibungsversuch verhaftet und ihr werden die erforderliche medizinische Versorgung sowie Rechtsberatung verwehrt. Hintergrund: In El Salvador ist Abtreibung grundsätzlich illegal. ai veröffentlicht zu diesem Fall eine urgent action.

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Link zum Original (englisch, spanisch, französisch) auf der internationalen Website vom Amnesty International

 

"Das größte Problem ist die Straffreiheit"
Artikel im Amnesty-Journal Juni 2011

Zusammenfassung: Das größte Problem ist die Straffreiheit – so das Fazit von Julia Evelyn Martínez, Leiterin des salvadorianischen Frauenentwicklungsinstituts ISDEMU, zum Thema Gewalt gegen Frauen. Seit der Wahl des FMLN-Kandidaten Mauricio Funes sind zwar einige Initiativen zur Verbesserung der Situation der Frauen eingeleitet und auch ein Gesetz gegen Gewalt an Frauen erlassen worden, das Ausmaß der Gewalt hat sich jedoch weiter gesteigert. El Salvador hat weltweit die höchste Rate an Frauenmorden (feminicidios); die Aufklärungsrate ist niedrig und es gibt starke gesellschaftliche Kräfte, die sich gegen ein wachsendes Einfordern von Rechten von Seiten der Frauen in El Salvador richten. Zudem hat El Salvador das schärfste Abtreibungsrecht in ganz Lateinamerika; seit 2000 ist Abtreibung grundsätzlich verboten.

Link zum Artikel in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International

 

Briefe gegen das Vergessen: Marian Isabela Rivas Martínez und Rosa N.
Briefaktion, 1. Februar 2006
AI-Index: NWS 22/001/2006, 1. Januar 2006

Zusammenfassung: In El Salvador werden jährlich eine große Zahl an Frauen teilweise brutal ermordet, darunter auch die 17-jährige Marian Isabela Rivas Martínez und eine andere unbekannte junge Frau (Rosa N.). Nachdem einige Bandenmitglieder nach einer vorläufigen Festnahme aus Mangel an Beweisen wieder freigelassen wurden, gab es offensichtlich keine weiteren Ermittlungen mehr zu diesen beiden Fällen. Zwischen Ende 2002 und Mitte 2004 wurden in El Salvador mindestens 20 Frauen ermordet und ihre Leichname verstümmelt. Die Briefe gegen das Vergessen fordern den Staatspräsidenten El Salvadors auf, die Morde an Marian Isabela Rivas Martínez, Rosa N. sowie den anderen getöteten Frauen untersuchen und die Verantwortlichen ermitteln und vor Gericht stellen zu lassen.

Link zur deutschen Fassung in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International
Link zum Original (englisch, französisch, spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Frauen zwischen Gefährdung und Straflosigkeit
Presseerklärung
AI-Index: AMR 29/007/2005, 25. November 2005

Zusammenfassung: In der vorliegenden Presseerklärung anlässlich des Tages gegen Gewalt gegen Frauen weist amnesty international auf die Situation der Frauen in El Salvador hin. So wurden beispielsweise zwischen Ende 2002 und Mitte 2004 mindestens 20 Frauen und Mädchen in El Salvador sexuell missbraucht und brutal ermordet – die Behörden zeigen jedoch wenig bis gar keine Bereitschaft, die Fälle aufzuklären.

Link zur deutschen Fassung in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International
Link zum Original (englisch, spanisch, französisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Frauenmorde in El Salvador - Appellfälle
AI-Index: AMR 29/005/2005, 25. November 2005

Zusammenfassung: In dem vorliegenden Appellfall geht es um die brutale Ermordung der 17-jährigen Marian Isabela Rivas Martínez, die am 4. Dezember 2002 in San Bartolo, Gemeinde Soyapango, Department San Salvador, gefunden wurde. Eine Gruppe von Bandenmitgliedern, die zunächst unter Tatverdacht verhaftet worden war, wurde offensichtlich aus Mangel an Beweisen freigelassen. Weitere Ermittlungen wurden nicht durchgeführt – so wie in weiteren Fällen von Frauenmorden.

Link zur deutschen Fassung in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International
Link zum Original (englisch, spanisch) in der internationalen Website von Amnesty International

 

Mittelamerika: Freibrief für Frauenmörder?
Presseerklärung, 25. November 2005

Zusammenfassung: Anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen weist amnesty international in einer Presseerklärung auf die zahlreichen Morde an Frauen in Mittelamerika hin. ai fordert die Regierungen von Guatemala und El Salvador auf, die Morde an Frauen und Mädchen endlich zu untersuchen, die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen und konkrete Maßnahmen einzuleiten, um solche Verbrechen in Zukunft zu verhindern.

Link zum Original in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International

 

Gewalt gegen Frauen beenden! Brief von Amnesty International an den Präsidenten der Republik El Salvador
AI-Index: AMR 29/002/2005, 12. Oktober 2005

Zusammenfassung: Die Gewalt gegen Frauen muss beendet werden – das fordert amnesty international in einem Brief an den Präsidenten von El Salvador, Elias Saca. Im Zeitraum zwischen Ende 2002 und Mitte 2004 wurden mindestens 20 Frauen brutal ermordet, aber nur wenige dieser Fälle korrekt untersucht. Die Frauenmorde tragen zu einem wachsenden Klima der Unsicherheit unter Frauen bei und lassen ein Wiederaufleben der Folterungen und Tötungen wie im Bürgerkrieg (1980 – 1992) befürchten. Auch Fälle von häuslicher Gewalt oder sexueller Belästigung werden von den Behörden nur schleppend bearbeitet – häufig genug überhaupt nicht

Link zur deutschen Fassung in der Website der deutschen Sektion von Amnesty International
Link zum Original (englisch, spanisch, französisch) in der internationalen Website von Amnesty International